Schon wieder den Tag verdödelt? Wie kann das?

Der Zeitfressermesser

Ein Teil meines Jobs ist das Analysieren von Prozessen. Dabei fällt auf, dass der arbeitende Mensch dazu neigt, die Dauer einer Aufgabe zu unterschätzen. Zerlegt man eine Tätigkeit in mehrere kleine, stellt man schnell fest, dass  “Urlaubsantrag genehmigen”, was sich nach Kopfnicken oder Häkchen in einer entsprechenden Software setzen anhört, doch größer sein kann.

  • Antragseingang
  • Antrag prüfen (hat der/die überhaupt soviel Urlaub)
  • Vertretung checken
  • Evtl. für Vertretung sorgen
  • Haken “genehmigt” setzen

Klingt auf einmal nicht mehr nach 30 Sekunden, sondern nach 5 Minuten. Einen Sack solcher Fälle hochgerechnet kann sich ganz schön läppern.

Manchmal hilft es aber auch, einfach mal zu messen, wie lang man für eine Tätigkeit braucht (wer mein GTD-Seminar besucht hat, weiss, dass Zeit schwer exakt einschätzbar ist).

Kann man mit der Stoppuhr (am Armgelenk oder am Handy) machen.

Der Spiegel hat vor einiger Zeit ein nettes Online-Tool dafür rausgebracht: den Zeitfressermesser. Dieser lässt mehrere Tätigkeiten messen und führt dazu, den einen oder anderen Zeitdieb schneller zu entlarven.

Zu finden ist der [hier].

 

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