Teufel Smartphone

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Son Smartphone is ja´n tolles Ding und ich möchte natürlich nicht auf meins verzichten. Was aber wahrlich nervt, ist, dass immer mehr Menschen in Unterhaltungen auf den kleinen Screen anstelle mir in die Augen schauen.

Der Autor Jan Weiler erzählte, er hätte neulich mit seiner Tochter einen Film gesehen, Sie hätte dabei nur auf Ihr Smartphone geschaut, über den Film bei IMDB, bei Amazon recherchiert, aber das eigentliche Ereignis nicht erlebt.

Dem Künstler Eric Pickersgill ist das soweit auf den Keks gegangen (das Gesamtphänomen, nicht die Tochter von Jan Weiler), dass er ein Kunstprojekt ins Leben gerufen hat, um mal zu zeigen, in welchen Lebensbereichen diese neue Kontaktarmutkrankheit sich auswirkt.

Hübsch (und traurig) anzusehen.

Schaut hier !

Sei das Auge des Blinden

Startseite "Be my Eyes"

Startseite „Be my Eyes“

Tolle Aktion aus Dänemark: Mit seinem Smartphone (zur Zeit der Artikelerstellung nur iOS) kann man sich mit dem Smartphone eines Blinden koppeln und dem z.B. Packungsinhalte, Verkehrsschilder etc. vorlesen.

Man muss sich dazu auf der Seite der Aktion registrieren. Um Idioten, die sich einen Spaß machen wollen, vorzubeugen, gibt es ein Bewertungssystem.

Schaut mal rein!

 

Endlich wieder Spaß an der Ampel

Die Uni Hildesheim hat eine Methode entwickelt, mit der das Warten an der Ampel wieder Spaß machen kann: in den Drücker der Ampel ist ein interaktives Display eingebaut, mit dem man mit einer auf der anderen Straßenseite wartenden Person Pong spielen kann, bis es wieder Grün wird.

Tolle Idee!

Schaut Euch das Video dazu an:

Das Youtube-Video zur Pong-Ampel

Spass dank iCloud – der Diebesblog

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Na, da hab ich was lustiges im Netz gefunden. Es wurde jemandem das iPhone geklaut und ein paar Tage, nachdem dies passiert war, stellte der Bestohlene fest, dass der Dieb nicht wirklich zu den Nerds gehört und mit Begriffen wie iCloud und Dropbox wohl nichts anfangen kann.

Dieser Dieb macht Fotos und realisiert nicht, dass diese mit den entsprechenden Cloud-Diensten synchronisiert werden. Nun reagiert der Bestohlene fatalistisch und versucht gar nicht so richtig, den Dieb den zu finden, sondern macht einen Blog aus den Erlebnissen des Diebes mit dem Titel „Life of a stranger who stole my phone“.

Nicht ganz frei von Häme führt er den Dieb vor und kommentiert entsprechend.

Hier gehts zum Blog – schaut mal rein.

Überwachungsstaat – Was ist das?

Liebe Leute,

wer noch ein bisschen Futter für die PRISM-Diskussion braucht und den Freunden, die mit dem Argument „Ich hab ja nix zu befürchten“ kommen, ein bisschen Paroli bieten möchte, schaue sich bitte dieses (ausserdem sehr gut gemachte) Video an.

Dankeschön!

Windows Phone – besser als erwartet

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Nu will der Onkel Euch mal ein bisschen was über die verschollene Welt der Windows Phones erzählen… ich wollte mir immer schon mal so ein Ding angucken, neulich im Zug hatte jemand so ein Ding und es ergab sich, dass mein Schatz ohnehin ein Smartphone wollte.

Man überlegt ja viel hin und her und guckt, ob man ein günstiges iPhone irgendwo kriegen kann oder welches von den vielen Androiden es denn sein dürfte. Also – Testberichte gewälzt, geguckt, was die Discounter so im Einsatz haben und und und.

Jeder, der gefragt wird, findet natürlich seins am Besten, Leute mit einem Geräte von Apple fragt man besser gar nicht, um nicht in die Steve Jobs Mission zu müssen (ich hab selber eins und finds gut, Freunde, damit basta).

Dann hatte Caschy neulich das Nokia Lumia 520 im Test und war wider erwarten ganz angetan. Na, was Herrn Caschy recht ist, kann mir nur billig sein und ich hab ein bisschen weitergeforscht. Ergebnis: Das Lumia 520 ist nicht übel, aber für knapp 30 Euro mehr gibts schon das Lumia 620, das hat ne Frontkamera, bessere Auflösung, einen Blitz  und doppelt soviel Speicher.

Der günstigte Anbieter war Notebooksbilliger, abends um 19:30 bestellt, morgens um 08:20 wars da – Freunde – Express hat einen Namen : UPS.

Die Verpackung ist relativ übersichtlich, da hat man sich wohl von der Obstfabrik inspirieren lassen. Drin ist

– das Telefon
– Akku
– ein Ladekabel (Micro USB)
– ein Netzteil zum anschliessen des Ladekabels mit USB-Schnittstelle
– Kopfhörer mit Freisprecheinrichtung
– ein -hüstel- Handbuch

Von der Größe her entspricht es ungefähr dem iPhone 4 / 4s, das Gewicht würde ich auf höchstens halb so schwer schätzen, es wurde eben mehr Plastik als Metall und Glas verbaut. Dennoch wirkt das Gerät nicht billig und auch das Transportieren in der Hosentasche sowie der Handtasche der Mieze scheint keine Kratzer zu bringen (sofern man dies nach 3 Tagen sagen kann).

An Technik ist alles drin, was heutztage in ein Smartphone gehört

– 8 GB Hauptspeicher – durch MicroSD erweiterbar – das Ding gleich auf 40 GB aufgepumpt
– Frontkamera
– HD-Kamera 720p
– Blutooth
– NFC

Wers genau wissen will, guckt hier auf die Nokia-Seite.

Alltagstauglichkeit

Worums aber ja eigentlich geht: Kann ich mit dem Dingen all die Sachen machen, für die ich ein Smartphone habe. Kurze Antwort: ja.

Wo fangen wir an?

Bedienung

Klar, Windows Phone ist kein iPhone, ist kein Androide. Während letzere sich die Bedienung mehr oder weniger voneinander abgucken, geht Windows ein bisschen andere Wege. Wer Windows 8 kennt, kommt sofort in das System hinein, wer von anderen Smartphones kommt, braucht einen Tag länger – wirklich, man braucht nicht mehr.

Die Bedienung en Detail will ich hier nicht erklären, das haben andere zur Genüge getan. Hier ein kleiner Überblick.

windows_store

Apps

„Für Windows Phone gibts ja kaum Apps“ ist der häufigste Ablehnungsgrund für WP.

Nun ja, wenn man 150.000 Apps als kaum Apps bezeichnen möchte, ich hab jedenfalls gefunden, was ich suchte.

Gehen wir mal die Standard-Apps aufm iPhone durch:

Mail – klar, is sowieso drauf, gefällt mir persönlich viel besser als das Apple-Produkt – bin halt ein Outlook-Kind

Kalender – punktgleich für beide, leichte Tendenz Richtung Apfel

Google – es gibt ne GoogleApp für WP, da Google aber Microsoft in die Hölle wünscht, fällt die App entsprechend aus. Als Suchmaschine ist eh Bing fest hinterlegt und ist inzwischen eine ernsthafte Alternative zum Suchmaschinenriesen

DB – Navigator – gibts, kleine Einschränkung: wenn man Karten kaufen will, wird man Wirklichkeit auf die mobile Buchungsseite der Bahn gelenkt (wenn man bei der iPhone-App genau hinsieht, ist das dort aber genau so)

Google Maps – Gibts – besser als die iOS-Version

Facebook – gibts – nahezu identisch zu iOS

Foursquare – gibts – ein bisschen sperriger zu bedienen, aber hübscher

Skype – ist ein Microsoft -Produkt – gibts natürlich – und ist toll

Dropbox – gibts, aber nur als Rahmen für die mobile Webseite

Mediatheken – auf Anhieb ZDF und Arte gefunden, kein Unterschied zu iOS

WhatsApp – gibts

Toll ist , dass an bei einigen Apps Datenübergaben an andere Apps definieren kann. So kann ich bei Google Maps sagen, dass der mich mit der Nokia-Navigation zu dem Google Waypoint  navigieren soll.

Nahezu jede App gibt es übrigens als „Try before you buy“-Version, man muss also nicht die Katze im Sack kaufen.

Bei den Kontakten kann ich alle möglichen Kontakte (Google, Microsoft, Facebook, Whatsapp …) zusammenfassen, damit ich von jedem Kontakt nur einen habe und nicht wie bei iOS fünf oder mehr.

Die alten Kontakte werden nicht weggeworfen, sondern nur einfach kumuliert angezeigt.

Genauso funktioniert dies mit Messengern. Ich kann mit einer Oberfläche Sms, WhatsApp und Facebook-Chat machen, mir isses egal, was der andere hat, WP bedient alle.

Die Vernetzung der Apps untereinander ist also wesentlich besser als bei anderen Systemen.

Ach ja, natürlich ist von Werk aus Internetfreigabe (Tethering) möglich. Und man kann über Bluetooth sich die Daten  (Rufnummern, Kontakte, Bilder, Nachrichten) von anderen Nokia-Handies übernehmen – ganz ohne Cloud.

Speziell bei Nokia werden viele Apps (siehe auch den Bereich Navigation) kostenlos mitgeliefert, die woanders nochmal ordentlich Geld kosten. Ich lehn mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass der Wert der mitgelieferten Apps ungefähr dem Wert des Telefons entspricht – man müsste bei iOS locker zweihundert Euro in Apps investieren, um dies zu erreichen. Ja, hinkt ein bisschen, de Vergleich, aber es ist erkannt, was ich meine, oder ?

Navigieren / Maps

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Nokia liefert von sich aus Nokia Here mit einem Navigationssystem aus – nicht ganz so gut wie Navigon, aber auf jeden Fall gut genug, um sich nicht eine Extra-Navigationssoftware kaufen zu müssen. Es lassen sich Lieblingsrouten definieren, bei diesen wird dann regelmässig über Internet geschaut, ob sich dort was geändert hat (Stau, bessere Routenführung, weil andere auch diese Strecken fahren, Sperrung etc) – nettes Feature.

Lässt sich zudem offline nutzen, kuckt aber bei Antritt der Navigation übers Internet nach (sofern vorhanden), ob sich auf der Strecke nicht doch noch was geändert hat.

Karten gibt es für umme für die ganze Welt, das wären bei Navigon mal eben locker ein paar hundert Euro. Und da man die Karten offline nutzen kann, aber nicht muss, hat man immer aktuelle Navigtion – die Daten veralten nicht.

Dazu gibts noch Here Maps (ungefähr wie Google Maps), Here Transit (Reiseplaner für Bus und Bahn) und Here Lens (gibts woanders unter dem Namen Around me) – man hält in der Stadt die Kamera irgendwo hin und das Gerät zeigt per Augmented Reality, wo der nächste Mäckes, die nächste Bank etc. ist.

Kann man sich bei Nokia hier angucken.

Kurzum: Navigationstechnisch ist das Ding voll ausgerüstet und lässt wenig Wünsche offen.

Film/Foto

Eingebaut sind eine 5 Megapixel-Kamera für Video und Fotografie und eine VGA-Kamera für den Frontbereich, diese ist wohl für Skype und ähnliche Dienste gedacht. Zudem gibt es eine Blitzfunktion.

Die Bilder mit der Kamera sind durchaus ansprechend, lediglich wenn das Licht nicht optimal ist, kann es ein bisschen rauschen. Ausgelöst wird die Kamera durch einen Extra-Button an der rechten Seite, der beim Fotografieren auch als Auslöser dient.

Fotos werden automatisch in die Cloud gesichert, hier natürlich in SkyDrive.

Akkulaufzeit

In Vergleichstest wird oft der schwache Akku bemängelt, konnte ich so nicht nachvollziehen. Bei der Kontrolle des Akkuverbrauchs fiel mir auf, dass man das Gerät so einstellen kann, dass ab 20% Akkuleistung gewisse Hintergrunddienste einfach abgestellt werden, die Mail von Push auf Zeitsteuerung umgestellt wird, GPS nur noch von aktuell laufenden Apps genutzt werden kann, also eben Dinge, die den Akkuverrauch runterschrauben  – coole Idee.

Fazit

Es ist am Lumia 620 und auch am Betriebssystem Windows Phone eigentlich nicht so richtig was auszusetzen, auch und gerade im Vergleich mit anderen Mobil-Betriebssystemen. Um so erstaunlicher, dass es sich so schlecht verkauft, ich würde es auf jeden Fall einem Android-Handy vorziehen, beim iPhone müsste ich überlegen, könnte aber mit beiden leben. Da muss Microsoft echt was am Marketing machen.

Alles, was mich am iPhone stört (gefangen in einer proprietären Welt, fest eingebauter Akku, teures Zubehör, Apps kaufen ohne zu wissen, ob die taugen), gibt es beim Lumia nicht.

Klar, es hat nicht den Lifestyle-Faktor und ja, die Komponenten sind beim Lumia 620 auch nicht so hochwertig wie die des Apple-Produkts, aber dafür kostest es ja noch nicht mal ein Drittel des Platzhirsches.

Wer also seinen Verstand nicht ganz ausschaltet und mal die Werbung für Lifestyle-Produkte beiseite lässt, bekommt ein gutes Gerät zu einem fairen Preis.

Mama, was ist das da für ein gelber Fleck am Himmel?

Was bisher geschah:

Unsere beiden Helden waren in der Maremma am Strand, nachdem sie trotz Navi ein bisschen verkehrt gefahren sind, was durchaus an der @;/-#% Straßenführung in Italien liegen könnte. Endlich dann Albarese gefunden, und was viel wichtiger ist: den Zugang zu Marina di Albarese. Leute, lasste Euch von Eurem Navi (Navigon in diesem Falle) nicht erzählen, dass man da nicht hinfahren kann – stümmt nicht.

Hier der Fotobeweis: 

Interessantes für den Nerd: 

Es gibt, damit der Strand nicht überbevölkert wird, ein elektronisches System, welches den Zugang auf maximal 120 Fahrzeuge beschränkt. Man fährt in so eine Art Schleuse (eine Schranke auf, durchfahren, Autokennzeichen wird gescannt(!), nächste Schranke geht auf. 

Beim Rausfahren gibt man dann an einem Terminal sein Kennzeichen ein, das Gerät zeigt einem ein Bild von seinem Auto, man zahlt seinen Obulus (Pro Stunde 2 Euro in der Saison) und das Schleusenspiel läuft dann rückwärts. Das Terminal hatte sogar Sprachausgabe und forderte mich mit den geheimnisvollen Worten „Bitte schalten Sie jetzt Ihr Geld ein“ (für alles ham se Geld, aber fürs Übersetzen Google benutzen) auf, jetzt den Park zu verlassen. Oder war es eine Aufforderung an den Großkapitalisten in mir ? Geheimnisvolles Italien …

Zurück zur Maremma. Freunde – alles was Ihr darüber gehört habt, stimmt. Wir sahen die Maremma-Rinder mit den mordslangen Hörnern , eine Gegend, die wirklich urwüchsig und wunderschön grün ist, dazu der Strand, der karibische Dimensionen hat. Das Ganze war fest in deutscher Hand (Bayern und Baden-Württemberg haben noch Ferien), aber durch die Beschränkung auf 120 Fahrzeuge auf dieses riesige Areal findet jeder sein einsames Plätzchen.

Nachdem wir uns ordentlich haben bräunen lassen, gings noch 30 km südlich zu dem auf einer Halbinsel gelegenen Porto Ecole, einem sehr schönen alten Hafen, der so an die Küstenorte in der Nähe von Ischia erinnert. Dort noch ein wenig geschlendert, Pizza für 1,50 gegessen (aha, geht also doch günstiger), irgendwelchen armen Schweinen beim Rudertraining zugesehen und dann gings nach Hause.

Kleiner Tipp für Meteorologen: Mir ist bisher keine Gegend untergekommen, in der aufgrund von Bergen, Tälern und der direkten Lage am Meer das Wetter so oft wechselt. Losgefahren bei einem wunderschönen Sonnenuntergang auf die SS1 Richtung Norden (hey, man durfte 110 fahren), auf die Sp223 über Siena dachte ich, wir fahren auf den Schicksalsberg zu und müssten dort den Ring ein für allemal vernichten, so finster und unheimlich wars. Nachts hats in Volterra dann den Sturm des Jahrhunderts gegeben. 

Wer also noch ne Diplomarbeit über Wetterphänomene raushauen muss, hier lässt sich das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.

Geht doch …

Nachdem wir nun nicht die ganzen Tage mit Essen und Kaffeetrinken verbringen wollten, hatte der Himmel ein Einsehen und die Temperaturen steigen langsam.

Sonnabend hatte es noch frostige 7 Grad (ich hab extra die Temperaturanzeige im Auto fotografiert), als wir zu unserer Bar in Casole d’Elsa fuhren, um das Champions-League-Endspiel zu schauen. Böses ahnend wollten wir nicht im Raum mit den Bayern-Fans (95% der Deutschen in der Bar, weil Bayern und Baden-Württemberg gerade Ferien haben) sitzen, sondern gesellten uns zu den Italienern in die Gaststube, was uns den Einheimischen sympathisch machte und vice versa. Der Barkeeper kommentierte unsere Entscheidung mit Augenzwinkern und dem denkwürdigen Satz „troppo Bayern, eh?“ („zu viele Bayern, wa?“).

Am Ende waren die Italiener schon immer für Dortmund gewesen, die meisten seien ja Juve-Fans und würden Bayern auch nicht mögen. Richtig so, Jungens – ausserdem wars ja ein tolles Spiel.

Sonntag gings den noch kalten Temperaturen trotzend Richtung Strand (ca 25 km von hier) und kaum, dass man das Meer sehen konnte, musste man in Wikipedia den Begriff „Wetterscheide“ nachschlagen – strahlender Sonnenschein und blaues Wasser – herrlisch, wie der Rheinländer sagt. Auf in unseren Lieblingsstrandort Marina di Bibbona (klingt lustig, wenn mans sächsisch ausspricht).

Dann kurz noch in Bolgheri gewesen, die Fahrt dahin durch eine x Kilometer lange Zypressen-Allee ist traumhaft, leider hat sich das Örtchen als Touristenfalle rausgestellt.

Abends in Casale Marittimo noch einen Happen gegessen bei sonem verrückten Künstlerpaar (viel zu teuer, aber lecker), bei dem wir jedes Jahr einkehren (und die uns auf den Geschmack italienischer Mortadella gebracht haben, die schmeckt besser, als sie aussieht und hat mit unserer Kinderwurst so geschmacklich zum Glück gar nichts gemein). Fahrt mal zum Lidl und kauft die dort, nicht so gut wie in Italien, aber spürbar besser. Am Ende gabs Grappa mit Limoncello gemischt (soll mn gar nicht meinen, wie lecker das ist).

Am Ende noch „Schlucken zwei Spechte“ von Harry Rowohlt im Kindle-Store runtergeladen und kann seit dem nicht aufhören, darin zu lesen.

La vita  bella … die Apostophen müsst Ihr Euch denken …

Statt Karten …

Liebe Daheimgebliebenen, für alle, die wir nicht mit einer papiernen Postkarte beglücken können (oder wollen 😉 ), gibts hier ein internationales Motiv – die Stadt darf erraten werten.

Unser Tagesablauf: 

10 REM Hier gehts los

Morgens nach draussen kucken, unzufriedenes Gesicht ob der Wetterlage (siehe Post gestern) machen, wieder einkuscheln, 1 Stunde später nochmal kucken, langsam wach werden, MTV Italy einschalten (der einzige Sender, den man hören/schauen kann ohne den Kopf zu schütteln),  die heissgeliebte Muka (ich mach noch ein Live-Bild) aufsetzen (macht Cappuccino – tolle Erfindung der Firma bialetti – nicht der Cappuccino, sondern die Kanne – funktioniert mit Wasserdruck), vom Kaffeeduft beseelt den (fast italienischen) Frühstückssitten frönen (fröhnen?) – also Cappuccino mit Pappbrötchen und Marmelade druff (ich schreibe druff, weil der beste Kaffee, den wir hier trinken, der ist, den wir aus Berlin mitgebracht haben – wir suchen noch die richtige Marke – wer also ne Idee hat – rein damit in die Facebook-Kommentare), nach Absingen der TopTen Italia Hits den Tag planen (i.d.R. wohin fahren, Caffé trinken, rumlaufen, fotografieren, Postkarten kaufen, Caffé trinken, wieder nach Hause fahren, Caffé trinken, Essen machen, Wein trinken, beseelt ins Bettchen fallen, nachts diverse Male angeschubst werden, weil man so schnarcht. Sich vornehmen, weniger Wein zu trinken…

20 GOTO 10

Kurzum : wir genießen!

Toskana – kalt und unerbittlich

Man, nu fährt man in die Toskana, um Sonne zu tanken, jetzt isses da auch nicht wärmer als zuhaus. 

Naja, die Leute sind besser drauf und wenn der Nerd erstmal seine Internet-Flat hat, lassen sich trübe Stunden damit erstklassig verbringen, z.B., um bei TripAdvisor dem unverschämt teuren Metzger eine miese Bewertung reinzuwürgen – und siehe da, hätte man das Internet rechtzeitig gehabt, wär man da gar nicht erst hingegangen. Um dem Metzger persönlich die Meinung zu geigen, reicht mein italienisch dann doch nicht – leider.

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